Zur Furthmühle
Wandern

Zur Furthmühle

  • 2.9 km
  • 01:00 h
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Zur Furthmühle
Knirschende Mahlwerke und ratternde SiebeIn Egenhofen befindet sich eine der letzten historischen Getreidemühlen Bayerns, die heute noch in Betrieb ist. Von April bis November ist die Mühle im Rahmen einer Führung zu besichtigen – dann knirschen die Mahlwerke, rattern die Förderbänder und rütteln die Siebe lautstark, dass es eine wahre Schau ist. Der Müller Albert Aumüller und sein Sohn erklären dazu die technischen Details und die Kinder dürfen die verschiedenen Getreidesorten und Mehle anfassen. Dazu werden alle Fragen beantwortet, und Groß und Klein erfahren viel über die Entwicklung dieses faszinierenden Technikdenkmals. Die Mühlenprodukte aus Weizen, Roggen und Dinkel werden im hauseigenen Laden verkauft und auf dem wöchentlichen Bauernmarkt im Kloster Fürstenfeld angeboten. Die Furthmühle blickt auf eine 850-jährige Geschichte zurück, jahrhundertelang wurde sie mit dem Wasser der Glonn angetrieben. Im Jahr 1828 wurde die Mühle von der linken auf die rechte Glonnseite verlegt. Ein neuer Kanal mit mehreren Wasserrädern entstand, in der Folgezeit wurde die Mühle immer wieder erweitert, wiederhergestellt, aufgestockt und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit einer Dampfmaschine versehen, um den nach wie vor bestehenden Antrieb durch die Wasserkraft zu unterstützen. Im Jahr 1919 wurde die Wasserkraft aufgegeben, die Mühle arbeitet seitdem mit Strom. Der Besuch der Mühle lässt sich gut mit einem kleinen, hier beschriebenen Spaziergang über die Kornfelder verbinden.
Ausgangspunkt: Egenhofen, 510 m (Navi: 82281 Egenhofen/Ecke Bürgermeister-Schräfl-Straße/Glonnweg). Anfahrt von München auf der A8 bis Odelzhausen und weiter Richtung Mering/Königsbrunn. Vor Pfaffenhofen an der Glonn links abbiegen, an der Furthmühle vorbei nach Egenhofen.
A tour by:
Rother Wanderführer Erlebniswandern mit Kindern Münchner Umland (Eduard und Sigrid Soeffker)