Wildenfels und Strahlenfels
Wandern

Wildenfels und Strahlenfels

  • 16.3 km
  • 05:00 h
  • 387 m
  • 387 m
Wildenfels und Strahlenfels
Verfallene Ritternester und ein versteinerter Elefant Es erstaunt immer wieder, wie engmaschig das Burgennetz der Fränkischen Schweiz geknüpft ist. So auch auf dieser Waldwanderung. Kaum sind wir eine knappe Stunde gegangen, finden wir hoch oben auf dem bewaldeten Schlossberg, 596 m, die Mauerreste der ehemaligen Burg Stierberg. Aus den zerfallenen Gemäuern öffnen sich romantische Tiefblicke auf den Ort. Etwas mehr ist – nicht zuletzt dank der Arbeit der Restauratoren – von der Burg Wildenfels erhalten. Ihr Bergfried ist nur zur Hälfte zerstört, die andere Hälfte ragt steil und schmal aus dem Wald. Zu seinen Füßen, im Schutz der alten Gemäuer, lässt sich’s herrlich rasten. Wildenfels wurde vom Markgrafen Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach im Krieg gegen die Freie Reichsstadt Nürnberg im Jahre 1552 so gründlich zerstört, dass an einen Wiederaufbau nicht mehr zu denken war. Bei der Gelegenheit legte der gründliche Markgraf auch noch die unmittelbar benachbarte Burg Strahlenfels in Schutt und Asche, sodass sich heute auf dem Schlossberg nur noch ein paar kümmerliche Mauerreste finden. Auf dem Rückweg ziehen wir eine Schleife um eine natürliche Festung: Der Rücken des Langen Bergs ist mit hohen, verwunschen im Wald stehenden Felsen bestanden, an deren Fuß sich ein romantischer Steig entlangschlängelt und unter anderem dem »Jura-Elefanten« einen Besuch abstattet.
Ausgangspunkt: Betzenstein, Parkplatz kurz vor dem Freibad, 518 m. Navi 91282 Betzenstein, Hauptstr. Bushaltestelle Betzenstein, Schwimmbad.Anforderungen: Bequeme, gut bezeichnete Waldwege und -pfade mit wenig Höhenunterschied. Kurze Stücke Asphalt.
A tour by:
Rother Wanderführer Fränkische Schweiz (Anette Köhler, Stefan Herbke)