Skitour
Tschachaun, 2334 m
- 14.6 km
- 04:15 h
- 1114 m
- 1114 m
Abgelegener Tourenberg in ursprünglicher Berglandschaft Während die große Masse der Skitourengeher von Namlos in Richtung Wetterspitze oder zur Engelspitze unterwegs ist, sind die meisten anderen Tourenziele lechtalertypisch relativ einsam. Insbesondere für denjenigen, der ein ganzes Wochenende in dem kleinen Bergdorf verbringt, bietet sich daher der Tschachaun als gutes Kontrastprogramm an. Steigt man am ersten Tag eines Aufenthaltes auf diesen Berg, so lässt sich von seinem Gipfel darüber hinaus die anspruchsvolle Ostabfahrt der Wetterspitze gut studieren. Sofern diese am nächsten Tag überschritten werden soll, stellt dies natürlich ein schlagkräftiges Argument für den Tschachaun dar. Aber auch sonst hat dieser unscheinbare Gipfel – eingelagert zwischen Heiterwand und Namloser Wetterspitze – einiges zu bieten. Bereits der landschaftlich wunderschöne Anmarsch am Brentersbach entlang und durch das Brennhüttental zum Imster Grubigjöchl ist für sich allein schon eine lohnende Unternehmung. Kurz vor dem Gipfel erreichen wir dann einen Ort namens »Schnecken-Laibdieb«, dessen Bezeichnung eines der vielen ungeklärten Rätsel der Lechtaler Alpen darstellt. Am Gipfel bietet sich uns dann ein famoser Rundblick in einer wilden, einsamen Gebirgslandschaft. Und sofern wir die Abfahrt durch das Faselfeiltal wählen, erhalten wir eine realistische Chance auf weite, unverspurte Pulverhänge.
Ausgangspunkt: Parkplätze am Beginn der Fahrstraße ins Brentersbachtal (ca. 1220 m) am südlichen Ortsende von Namlos.Anforderungen: Anfangs flache Forststraße. Durchs Brennhüttental schmaler, aber eher flacher Sommerweg durch einen Latschenhang (wählt man diese Abfahrt, dann ist hier sichere Skitechnik hilfreich).
A tour by:
Rother Wanderführer Münchner Skitourenberge (Markus Stadler)
