Wandern
Teufelstisch und Kasberger Linde
- 16.9 km
- 05:30 h
- 257 m
- 257 m
Über den Eberhardsberg zur tausendjährigen Linde Auf dem Eberhardsberg findet sich ein eigenwilliger, großer Felstisch, von dem die Sage erzählt, der Teufel hätte dort einst den Ritter Kuno, Schlossherr zu Gräfenberg und wüsten Gelagen nicht abgeneigt, zum mitternächtlichen Mahl empfangen. Der Ritter schlug nach der schweigend eingenommenen Mahlzeit ein Kreuz zum Dankgebet, da musste der Teufel fluchend weichen, und so war die Seele des Ritters noch einmal gerettet. Wie dem auch sei, die Herren müssen jedenfalls von beeindruckender Statur gewesen sein, Normalsterbliche können nämlich kaum über die steinerne Tischkante blicken. Weniger im Bereich der Sage angesiedelt ist die Geschichte der Kasberger Linde. Bereits Mitte des 14. Jahrhunderts wurde unter ihren Blättern ein Landgerichtstag abgehalten. Der Stamm des vielfach gestützten Baum-Methusalems wirkt wie ein versteinertes Gerippe, doch die Lebenskraft des mächtigsten Astes ist noch ungebrochen.
Ausgangspunkt: Gräfenberg, Bahnhof, 391 m Parkmöglichkeiten im Umfeld. Alternativer Start in Kasberg, dort Parkplatz bei der Linde. Navi 91322 Gräfenberg, Bahnhofstr. bzw. Kasberg.Anforderungen: Überwiegend gut markierte Wald- und Wiesenpfade, auf dem Rückweg Forst- und Feldwege. Nur in den Ortsbereichen Asphalt.Einkehr: Mehrere Ghs.
A tour by:
Rother Wanderführer Fränkische Schweiz (Anette Köhler, Stefan Herbke)
