Wandern
Schrecksee und Lahnerscharte
- 12.7 km
- 05:40 h
- 1088 m
- 1088 m
Sagenumwobenes SeeidyllDer Schrecksee über dem Hintersteiner Tal ist mit besonderer landschaftlicher Schönheit gesegnet. Sanfte Wiesenhügel und steil emporstrebende Grashänge fassen den Bergsee ein. Im Frühsommer verwandeln sie sich in einen farbenfrohen Blütenteppich. Seine Wasserfläche, von einer rundlichen Insel dekoriert, leuchtet je nach Lichteinfall in unterschiedlichen Farben, mal tiefblau, dann wieder smaragdgrün. Ein perfekter Platz, um am Wiesenstrand in die Sonne zu blinzeln und Bergträume zu schmieden. Doch glaubt man der Sage, ist der friedliche Schein trügerisch. In den Fluten des Schrecksees haust ein wilder Hengst, den der heidnische Reiter Muotis dort gebannt haben soll. Ein paar Burschen aus Hindelang machten mit ihm unfreiwillige Bekanntschaft. Mit Hilfe eines an einem Hanfseil befestigten Steins wollten sie die Tiefe des Sees ergründen. Da schlug das Pferd mit seinem feurigen Schweif um sich, dass das Wasser zischend und dampfend über die Ufer trat. Vielleicht kam der Schrecksee so zu seinem Namen. Wer zur Lahnerscharte hinaufsteigt, kann ihn aus der Vogelperspektive betrachten und den Blick nach Süden auf die Bergketten über dem Lechtal genießen.
Ausgangspunkt: E-Werk Auele, 937 m, an der Straße von Hinterstein zum Giebelhaus. Sie ist für den Verkehr gesperrt, gebührenpflichtiger Parkplatz Auf der Höh am südlichen Ortsende von Hinterstein, von dort mit dem Wanderbus Richtung Giebelhaus zur Haltestelle »Auele/Schrecksee« (verkehrt ganzjährig außer Anfang November bis 25.12., Fahrplan unter wechs.net/busverkehr).
A tour by:
Rother Wanderführer Allgäu 1 (Franziska Baumann)
