Wandern
Rappenkopf und Seirlöcherkogel
- 11.0 km
- 06:30 h
- 1225 m
- 1225 m
Im Bannkreis der Rofelewand Wo die ganz großen Gipfel für den normalen Bergwanderer quasi unerreichbar sind (Kaliber wie Rofelewand, Gsallkopf oder die Dristkögel lassen keinen Zweifel daran), rücken vorgelagerte Aussichtskanzeln in den Fokus. Zum Beispiel der abgeflachte Rappenkopf, der sein Gipfelkreuz lockrufend oberhalb der Arzler Alm positioniert und von dort gern und wenig schwierig erwandert wird. An einem Bilderbuchtag habe ich die Tour zum höheren Seirlöcherkogel fortgesetzt und kann nur davon schwärmen. Neben der gewaltigen Rofelewand samt Trabanten nebenan öffnet sich die Schau auch Richtung Talschluss bis zur Wildspitze. Und den Geigenkamm überblickt man sowieso in seiner gesamten Ausdehnung. Erstaunlich, dass der großartige Seirlöcherkogel so wenig bekannt ist und hier erstmals überhaupt in der Wanderliteratur vorgestellt wird. Beim Zugang kommt man an jenem See vorbei, der das Titelbild dieses Führers ziert.
In Scheibe (1) überschreiten wir die Pitze und steigen gleich links haltend im Bergwald an. Auf rund 1600 m ein kurzes Stück mit der Forststraße über eine Rechtskehre, dann aber weiter auf dem alten Steig, bald nach links eindrehend und zur Arzler Alm (2), 1900 m, die bereits eine schöne Aussicht bietet.
A tour by:
Rother Wanderführer Pitztal (Mark Zahel)
