Drachenhöhle und Röthelstein
Wandern

Drachenhöhle und Röthelstein

  • 16.8 km
  • 05:15 h
  • 670 m
  • 670 m
Drachenhöhle und Röthelstein
Zwei »Spitzen«-Rundwanderungen im Schilcherland Nicht nur gerühmte Weinriede, auch der waldreiche Rosenkogel, insbesondere dessen nördlicher Nachbar, der Reinischkogel, werten die »Region Schilcherland« als Wander-Destination auf. Beide Kogel, jeder von Almböden und Waldflächen bedeckt, werden zu jeder Jahreszeit als erholsames Spazier- und Wandergelände geschätzt. Das »Mothiltor«, ein gut erreichbarer Waldsattel, ist der beste Ausgangspunkt in Richtung beider Ziele. Vorteilhaft ist ebenso, die Strecke in einer »Achterform« zurückzulegen. Die am »Parkplatz Mothiltor« platzierte Panoramatafel informiert umfassend zum reichhaltigen Wanderwegenetz. Das Gesamtbild der Schilcherland-Region enthält bedeutsame Historie: Erzherzog Johann (Florenz, 1782–1859, Graz), bereits zu Lebzeiten gewürdigt als der »Steirische Prinz«, hatte 1840 das Stainzer Augustiner Chorherrenstift erworben. Zehn Jahre danach erkor die Bevölkerung den von ihr hoch verehrten Erzherzog zum »ersten frei gewählten Bürgermeister der Marktgemeinde Stainz«. Johann wirkte umfassend für die Steiermark; sein Wirken lebt fort, mitbestimmt von der Dynastie der Grafen von Meran. Die erste Schmalspurbahn der Steiermark wurde anno 1892 im Stainztal errichtet. Die alsbald legendär gewordene »Stainzerbahn« (Spurweite 760 mm) verkehrt munter fort als »Flascherlzug«: Zu diesem erzählt der Volksmund, einst seien Kranke mit Urinfläschchen zum heilkundigen »Höllerhansl« gepilgert. – Im Schilcherland fehlt es nicht an pfiffigen Freizeitverkehr-Alternativen.
Ausgangspunkt: Talort: Stainz, 337 m; Anfahrt: A 2 Südautobahn, Ausfahrt Lieboch; B 76 Radlpass-Straße.Ausgangspunkt: Parkplatz am »Mothiltor«; Zufahrt: von Stainz über Wald, Marhof, Rachling/Gasthof »Höllerhansl« (R: Mo, Di).Anforderungen: Waldwege, teils Forststraßen; markiert. Strecke m. E.
A tour by:
Rother Wanderführer Grazer Hausberge (Günter Auferbauer, Luise Auferbauer)