Mountainbiketour auf den Monte Tremalzo von Riva del Garda

5:30 h

2.000 m

2.000 m

64,0 km

Kondition

Schwierigkeit

Erlebnis

Beliebt bei Wanderern und Mountainbikern ist der Monte Tremalzo an der Grenze zwischen Trentino-Südtirol und der Lombardei in Italien. Von seinem Gipfel aus kann man ein gigantisches Panorama auf den Lago di Ledro, auf die Adamellogruppe sowie auf Teile des Gardasees und den mächtigen Monte Baldo genießen.

Die Flanken des Monte Tremalzo und das Gebiet um den Monte Tremalzo gehören zu zwei Naturparks, dem Alto Garda und dem Rete di riserve Alpi Ledrensi. Hier ist die Vielfalt und Einzigartigkeit der Natur geschützt, um deren Schönheit und Artenreichtum zu erhalten, die beim Wandern und Mountainbiken im Besonderen erlebt werden können. Der „Centro Visitatori per la Flora e la Fauna di Tramalzo“ bei Tremalzo und der „Centro visitatori del biotopo Lago d’Ampola“ am Lago d’Ampola, der kein Badesee ist, sind dabei wichtige und interesante Anlaufstellen.

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Tourbeschreibung

Region: Italien/Trentino-Südtirol, Lombardei

Gebirge: Gardaseeberge

Berg: Monte Tremalzo, 1.973 m

 

 

Die schwere Mountainbiketour auf den Monte Tremalzo erfordert viel körperliche Fitness und Durchhaltevermögen. Vor allem die Auffahrt auf der Teerstraße zur Rifugio Garda ist durch seinen stetigen Anstieg langwierig und einseitig. Auf der interessanten Abfahrtsroute werden dennoch die Strapazen durch einzigartige Ausblicke und kurvenreiche Wege entlohnt. Ebenfalls tolle Ausblicke bietet der Wander- und Moutainbikeweg entlang des Gardasees. Der ebene Weg am Ufer des Lago di Ledro entlang ist sicher einer der schönsten Abschnitte der Mountainbiketour auf den Monte Tremalzo.

Von Riva del Garda zum Lago di Ledro:

Am Südwestende von Riva del Garda (65 m) beginnt die Mountainbiketour direkt am Gardaseeufer. Zunächst verläuft sie an der engen Staatsstraße SS45bis bis kurz vor dem Tunnel. Hier wird rechts abgebogen und den Wegweisern in Richtung Lago di Ledro über den Tunnel gefolgt. Nun führt der Wander- und Mountainbikeweg oberhalb einer kleinen Straße den Biker an der Steilküste entlang, teils durch Tunnel und enge Kurven, bis zum Ristorante Ponale Alto Belvedere. Über Serpentinen oberhalb des Restaurants geht es in das Valle di Ledro hinauf. Nach einem ca. 50m langen Tunnel trifft der Weg auf die Staatsstraße SS240. Dieser muss ca. 450m taleinwärts gefolgt werden, bevor an der Einmündung nach Pregasina der Weg auf der linken Talseite fortgesetzt wird.

Im Folgenden wird immer geradeaus gefahren, bis rechts die Häuser von Prè di Ledro auftauchen. Rechts durch die Ortschaft geht es weiter auf einer kleinen geteerten Straße bis nach Molina di Ledro (650 m). Dort wird sich am Bach orientiert, während das Tal immer schmäler wird, bis der Lago di Ledro sich vor einem öffnet. Am linken Seeufer entlang führt die Tour nach Pieve di Ledro.

Vom Lago di Ledro über den Gipfel des Monte Tremalzo zum Bocca dei Fortini:

Von Pieve di Ledro am Lago di Ledro wird sich stets auf dem Mountainbikeweg am linken Talfuß taleinwärts gehalten, wobei die Dörfer Bezzecca, Tiarno di Sotto und Tiarno di Sopra passiert werden. Das Valle di Ledro wird weiter einwärts gefahren, bis der Natursee Lago d’Ampola erreicht wird. Kurz nach dem Lago d’Ampola trifft der Weg auf einen geteerten Weg, der Provinzstraße SP127, der scharf nach links nun bergauf gefolgt wird. Ca. 12km wird diese Teerstraße aufgefahren, vorbei an der Chiesa di Santa Croce und dem Centro Visitatori und durch das Dorf Tremalzo, zum Ende des Asphaltes an der Rifugio Garda (1.700m) am Passo di Tremalzo. Hier kann das Mountainbike abgestellt werden und die letzten ca. 270 Hm zum Gipfel des Monte Tremalzo (1.973 m) zu Fuß aufgestiegen werden. 

Der Abstieg zurück zur Rifugio Garda erfolgt auf dem selben Fußweg. Von der Hütte Rifugio Garda verläuft die Route weiter Richtung Osten zum Bocca di Val Marza (1.787 m), auf der anderen Seite über Serpentinen hinab auf den Passo Gatom (1632 m) zwischen dem Corno della Marogna und der Cima Tuflungo. Wieder in Serpentinen geht es hinab zum Passo Prà della Rosa (1.446 m), dann unterhalb des Monte Nota vorbei zur Rifugio Alpini Passo Nota (1208 m). Der Weg über den Passo Bestana (1.270 m) zwischen der Cima Bandiera und dem Monte Traversole führt zum Bocca dei Fortini (1.243 m).

Vom Bocca dei Fortini nach Riva del Garda:

Der Kiesweg (Nr. 421) führt vom Bocca dei Fortini in Richtung Osten zur Selbstversorgerhütte Rifugio Baita Segala (1.246 m). Von hier aus wird auf dem Kiesweg, der in den Karten als Sentiero Antonioli ausgewiesen ist, auf ungefähr gleicher Höhe in Richtung Südosten zum Passo Guil (1.209 m) gefahren. Der Weg macht am Passo Guil einen Bogen in Richtung Süden. Über den kleinen Bergrücken und über eine anschließende kleine Steigung wird die Cima di Mughera (1.161 m) erreicht. Weiter geht es nun nach Norden, dann in einem großen Bogen auf gleicher Höhe unterhalb des Monte Guil vorbei in Richtung Osten (Weg-Nr. 101B). Ein kurzer Anstieg führt anschließend zum Passo Rocchetta (1.159 m). 

Hier wird der linke Weg unterhalb der Cima della Nara gewählt, der dann auf einem weiteren festeren Weg über die Almhütte Malga Palaer (946 m) nach Pregasina (532 m) verläuft. Von Pregasina aus geht die Mountainbiketour die Provinzstraße SP234 hinunter. Vor dem langen Tunnel wird der rechts abzweigende Weg in Serpentinen hinunter zum Ristorante Ponale Alto Belvedere gewählt. Von hier aus wird der Wander- und Mountainbikeweg zurück bis nach Riva del Garda gefahren.

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Das Valle di Ledro

Das Valle di Ledro befindet sich mitten in den Gardaseebergen zwischen dem Gardasee und dem Valle delle Chiese. Von Molina di Ledro bis Storo gibt es von der Vielzahl an sportlichen Aktivitäten über Entspannung und Erholung bis hin zu interessanten Besucherzentren viele Möglichkeiten eine wunderbare Zeit zu verbringen.

Der Lago di Ledro ist das Herzstück des Valle di Ledro und gehört zu den schönsten Seen im Trentino. Durch sein kristallklares, türkisblaues Wasser und die dicht bewaldeten Uferflanken zieht er Segler, Windsurfer, Ruderer, Kanufahrer, Schwimmer, Angler und auch Fotografen magisch an. Auch läd der Ledrosee einfach nur zum Entspannen an den vier Stränden und auf einen gemütlichen Spaziergang am Ufer entlang ein.

Wer es etwas sportlicher haben möchte, der kann auf den ingesamt über 200km langen Mountainbikewegen oder auf den unzähligen Wanderwegen einfache bis schwere Touren unternehmen. Beispielsweise könnte einer der Wasserfälle ein Highlight für eine Wanderung sein oder der höchste Gipfel der Gardaseeberge, der Monte Cadria, das Ziel einer Bergtour sein.

Für Wissbegierige ist ebenfalls einiges geboten: Im „Centro Visitatori per la Flora e la Fauna di Tramalzo“ bei Tremalzo  und im „Centro visitatori del biotopo Lago d’Ampola“ am Lago d’Ampola, der unter Naturschutz steht, wird dem Besucher viel Interessantes über die einzigartige Natur der Gardaseeberge und das Biotop Lado d’Ampola erklärt. Wie das Leben in der Bronzezeit war, wird im Pfahlbaumuseum in Molina di Ledro (Museo delle Palafitte del Lago di Ledro) an Rekonstruktionen und Originalüberresten von Pfahlbauten und Handwerksprodukten gezeigt. Die Pfahlbausiedlung trat beim Absenken des Wasserspiegels für den Bau des Wasserkraftwerkes von Riva del Garda wieder aus dem Lago di Ledro ans Tageslicht und gehört zu den bedeutendsten Funden ihrer Art im gesamten Alpenraum.

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