Bergtour auf den Monte Carone von Pregasina

6:45 h

1.170 m

1.170 m

15,9 km

Kondition

Schwierigkeit

Erlebnis

Der Monte Carone liegt am Westufer des Gardasees im Grenzgebiet zwischen Trentino-Südtirol und der Lombardei, also an der ehemaligen Grenze zwischen Österreich und Italien. Davon zeugen auch die zahlreichen Ruinen von ehemaligen Bunkern und Festungen aus der Habsburgischen Monarchie, was die Tour auch zu einem historischen Erlebnis macht.

Der Gipfel des Monte Carone besitzt ein besonderes Gesicht. Zum Valle di Ledro gibt es auf dem breiten langen Bergrücken viel Wald, während steile Felswände die Flanke zum Valle del Singol hin prägen. Die abwechslungsreiche Seen- und Berglandschaft, sowie die vielfältige Flora und Fauna am Westufer des Gardasees wird seit 1989 durch den Naturpark Alto Garda geschützt.

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Tourbeschreibung

Region: Italien/Trentino-Südtirol

Gebirge: Gardaseeberge

Berg: Monte Carone, 1.621 m

 

 

Wer gerne den Ausblick von oben auf den Gardasee und das Panorama auf den Monte Baldo am gegenüber liegenden Ufer genießen würde, für den ist die Tour auf den Monte Carone genau das Richtige. Die Tour führt meist durch bewaldetes Gebiet im Naturpark Alto Garda der Gardaseeberge, doch an vielen Stellen gibt es die Möglichkeit für eine traumhafte Aussicht.

An zwei Stellen trifft die Abstiegsroute der Rundtour auf die Aufstiegsroute, sodass viele Varianten gegangen werden können. Auch besteht die Möglichkeit an den Kreuzungen einen Weg zurück zu wählen und so die Rundtour zu verkürzen.

Von Pregasina zum Gipfel des Monte Carone:

In Pregasina (532 m) wird an der Pfarrkirche San Giorgio in Richtung Süden gestartet. Nach wenigen Minuten teilt sich der Weg und es wird der Weg-Nr. 422 rechter Hand bergauf gefolgt. Durch lichten Wald geht es an die Flanke der Cima al Bal hinauf. Auf einer Höhe von ca. 900 Hm wird einige 100 m Richtung Süden gequert, bevor unterhalb der Cima della Nara der Weg wieder steiler wird und zum Passo Rocchetta (1158 m) führt. Von dort wird weiter in Richtung Nordwesten aufgestiegen, bis unterhalb des Monte Guil der Weg einen Bogen nach Südwesten macht. Auf der rechten Seite tut sich nun eine Wiese auf. Dem Weg auf dieser Wiese steigt man ca. 70 Hm über die Prati di Guil (1240 m) und den Passo Guil (1209 m) bergab. 

 

An der nächsten Abzweigung wird sich links gehalten und in Richtung Westen wieder an Höhe gewonnen. Für den letzten langen Anstieg zum Gipfel wird nicht der direkte Weg genommen, sondern ein etwas flacherer Weg mit der Nr. 113, der auf ca. 1320 m zuerst Richtung Norden, später dann wieder Richtung Westen verläuft. Über die Südseite wird dann der höchste Punkt am Gipfel des Monte Carone erreicht.

Vom Gipfel des Monte Carone über die Cima di Mughera zurück nach Pregasina:

Für den Abstieg vom Monte Carone wird zunächst dem Weg mit der Nr. 105 in Richtung Westen gefolgt. Kurz nach dem Gipfel erreicht der Wanderer die steilste Passage der Tour in einer Rinne, die mit Stufen und Drahtseilen abgesichert wurde. Nach der steilen Rinne geht es weiter in Richtung Westen, dann  in Serpentinen in Richtung Süden auf einen Kiesweg (Nr. 421). Dieser führt nun in Richtung Osten zur Selbstversorgerhütte Rifugio Baita Segala (1246 m). Von hier aus wird auf dem Kiesweg, der in den Karten als Sentiero Antonioli ausgewiesen ist, auf ungefähr gleicher Höhe in Richtung Südosten zurück zum Passo Guil (1209 m) gegangen. Der Weg macht am Passo Guil einen Bogen in Richtung Süden. Über den kleinen Bergrücken und über eine anschließende kleine Steigung wird die Cima di Mughera (1161 m) erreicht. 

Weiter geht es nun nach Norden, dann in einem großen Bogen auf gleicher Höhe unterhalb des Monte Guil vorbei in Richtung Osten (Weg-Nr. 101B). Ein kurzer Anstieg führt anschließend zum Passo Rocchetta, an dem die Abstiegsroute erneut auf die Aufstiegsroute trifft. Über den gleichmäßig steilen Weg mit der Nr. 422B gelangt der Wanderer an der Almhütte Malga Palaer (946 m) vorbei, anfangs auf einem Wanderweg später auf einer Straße, zurück nach Pregasina (532 m).

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Die Gardaseeberge

Die Alpenregion zwischen Po-Ebene, Etschtal, Brenta, Valle Giudicarie und Val Trompia in Norditalien wird als Gardaseeberge bezeichnet. Die Gebirgsgruppe schließt den nördlichen Teil des Gardasees, den Monte Baldo sowie alle Berge westlich und nördlich des Gardasees mit ein und gehört zu den Südlichen Kalkalpen. Felsige und steile Gipfel, bewachsene Hänge, mächtige Gebirgsbäche, Flüsse und große Seen prägen die Gardaseeberge. Die atemberaubende, abwechslungsreiche Seen- und Berglandschaft sowie die vielfältige Flora und Fauna am Westufer des Gardasees wird seit 1989 durch den Naturpark Alto Garda geschützt. 

Auch andere Naturparks, wie der „Rete di riserve Alpi Ledrensi“ oder die Naturschutzgebiete „Riserva Naturale Integrale Lastoni Selva Pezzi“ und „Riserva Naturale Integrale Gardesana Orientale“ am Monte Baldo, können ähnlich traumhafte Natur und besondere Artenvielfalt bieten.

Die Gardaseeberge laden durch ihre vielseitige Landschaft vor allem im Sommer zu vielfältigen Aktivitäten ein. Wandern, Klettern, Mountainbiken, Rafting und Canoyning, Segeln, Windsurfen und vieles mehr ist hier in der warmen Jahreszeit geboten. Aber auch im Winter kann man in einigen wenigen Skigebieten Snowboarden und Skifahren. Ebenso können Wanderungen mit Schneeschuhen und Langläufe unternommen werden. 

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