Cima di Valdritta - Wandertour auf den höchsten Gipfel des Monte Baldo

7:45 h

650 m

1.640 m

15,1 km

Kondition

Schwierigkeit

Erlebnis

Der bekannteste Berg der Gardasee-Region ist wohl der Monte Baldo, der am Ostufer des Gardasees hinaufragt. Der massive Bergrücken liegt zwischen dem Gardasee und dem Etschtal und erreicht durch seinen höchsten Gipfel, der Cima di Valdritta, 2.218m. Für Freizeitsportler ist der Monte Baldo zu allen Jahreszeiten ein wahres Paradies. Im Sommer lädt er zum Mountainbiken, Paragliden und Wandern ein, im Winter ist das Bergmassiv beliebt bei Skifahrern, Snowboardern, Langläufern und bei Schneeschuhwanderern. Nicht nur die Höhenunterschiede beeindrucken hier, sondern auch die vielfältige Vegetation, die über die verschiedenen Höhenlagen variiert. Um die Schönheit der Natur und die einzigartige Artenvielfalt im Garten Europas, wie der Monte Baldo oft bezeichnet wird, zu erhalten, existieren zwei Naturschutzgebiete und der gesamte Monte Baldo wurde als Naturpark deklariert.

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Tourbeschreibung

Region: Italien/Venetien

Gebirge: Monte Baldo, venezianische Voralpen

Berg: Cima di Valdritta, 2.218 m

 

 

Durch die Bergfahrt mit der Monte-Baldo-Seilbahn können zu Beginn ca. 1.000 m Aufstieg gespart werden. An der Bergstation wird dann gleich im Gebirge gestartet und nach Süden über den Kamm und mehreren Spitzen zur Cima di Valdritta gestiegen. Hier beeindruckt das traumhafte Panorama auf die Berge, den mächtigen Bergrücken des Monte Baldo und auf den zu dessen Füßen liegenden Gardasee. Der Abstieg führt dann über die Westflanke des Monte Baldo durch das schöne Naturschutzgebiet „Riserva Naturale Integrale Lastoni Selva Pezzi“ zur Rifugio Forestale i Piombi und zurück zur Seilbahnstation.

Von der Bergstation zum Gipfel der Cima di Valdritta

Von der Bergstation der Monte-Baldo-Seilbahn geht es am Kamm entlang Richtung Süden. Hierbei führt der Weg-Nr. 651 (rot) über die Bergwiesen durch den Bocca Tratto Spino. Nun verläuft die Tour bergauf weiter über die Bergwiesen an der Bergstation eines Sesselliftes vorbei. Leicht ansteigend wird der Grat felsiger und ausgesetzter. Über einen Sattel wird der Gipfel der Cima delle Pozzette (2.132 m) erreicht. Jetzt folgt ein ca. 20-minutiger Abstieg in die Sella di Val d’Angual (2.030 m), von der aus es wieder bergauf in Richtung Cima del Longino (2.179 m) geht. Die Cima del Longino wird jedoch auf dem Weg über die Ostflanke des Gipfels umgangen, bis der Weg wieder am Südende der Cima del Longino zum Grat zurückführt. 

Ca. eine viertel Stunde lang geht es in eine Scharte hinab, bevor eine ausgesetzte seilgesicherte Stelle passiert wird. Auch der Gipfel der Cima di Valdritta wird zunächst über seine steile Ostflanke umgangen. Wenn der Grat an einem Sattel wieder erreicht wird, macht der Weg einen scharfen Rechtsbogen um die Felsblöcke herum und es wird auf die Westseite des Grates gewechselt. Von Süden her gelangt man über den hier steilen Weg die letzten ca. 60 Hm zum Gipfel der Cima di Valdritta hinauf.

Vom Gipfel der Cima di Valdritta zur Mittelstation

Für den Abstieg kann entweder die Aufstiegsroute zur Bergstation der Monte-Baldo-Seilbahn oder der Weg über die weitläufigen Westhänge des Monte Baldo zur Mittelstation gewählt werden.

Beide Varianten führen zunächst zum Sattel hinunter. Für den Abstieg zur Mittelstation wird sich jetzt an der Weg-Nr. 5 (rot), „Piombi“, orientiert und auf der Westseite des Grates gehalten. Nun wird in das große Kar, Kar Valdritta, hinabgestiegen. Das Kar wird dann später nördlich über den Anstieg zur Baita Valdritta (1.901 m) verlassen. Anschließend führt der Weg durch Latschenfelder Richtung Norden und weiter bergab bis zu einem Buchenwald. Es folgen einige steile, bei Regen rutschige, Passagen und dann eine flachere Querung, über die die Rifugio Forestale i Piombi (1.158 m) erreicht wird. 

Ab dieser Forsthütte wird nun der Forstweg abgestiegen, während an darauffolgenden Kreuzungen immer links abgebogen wird. Nach einer Viertelstunde wird die Andachtsstätte Il Signor auf ca. 981m erreicht. Bis zur Mittelstation in San Michele sind es von der Forthütte aus ca. eineinviertel Stunden. Von San Michele kann mit der Seilbahn hinuntergefahren werden oder über den breiten Wanderweg nach Malcesine hinuntergegangen werden.

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Monte Baldo - der Garten Europas

Das Bergmassiv Monte Baldo erstreckt sich über 30km am Ostufer des Gardasees und hat einen beeindruckenden Höhenunterschied von 65m am Gardasee bis auf die 2218m hohe Cima di Valdritta. Durch diese Vielzahl an unterschiedlichen Höhenlagen prägen unterschiedliches Klima und Vegetation die Flanken des Bergrückens. Beim Wandern vom Gardasee auf den Kamm können diese unterschiedlichen Zonen besonders gut erlebt werden.

Während der Eiszeit war der Monte Baldo, anders als der Rest der Alpen, nicht von Eis bedeckt. Diese Umstände gaben vielen Tierarten einen Zufluchtsort, sodass sich am Monte Baldo eine große Artenvielfalt, nicht nur an Tieren, sondern auch an Pflanzen entwickelte.

 

Diese seltene Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt wird in zwei Naturschutzgebieten erhalten, dem „Riserva Naturale Integrale Lastoni Selva Pezzi“ und dem „Riserva Naturale Integrale Gardesana Orientale“. Beide befinden sich auf der Westflanke des Monte Baldo. Der Abstieg dieser Wandertour führt dabei durch das Riserva Naturale Integrale Lastoni Selva Pezzi. Die Pflanzenwelt des Monte Baldo ist ebenso im Botanischen Garten „Orto Botanico Monte Baldo“ zu bewundern. Er befindet sich auf ca. 1.200m auf der Ostflanke im Ort Novezza bei Ferrara di Monte Baldo.

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