Wandern
Obere Wettersteinspitze, 2298 m
- 10.9 km
- 08:15 h
- 1679 m
- 1679 m
Auf Napoleons SpurenBevor das Wettersteingebirge gegen Osten nach Mittenwald hin ausläuft, trumpft es nochmals mit einer langen Folge scharfgeschnittener Bergspitzen auf, der Wettersteinwand. Diese zackige Bergkette östlich der Meilerhütte ist der stillste Teil des Wettersteingebirges. Von unten wirkt sie unglaublich schroff und bildet einen schönen Hintergrund zu den lieblichen Wiesen zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald. Abgesehen von ein paar Kletterbergen in der Nähe der Meilerhütte werden die schrofigen, unfreundlichen Felsgipfel nur selten, etliche so gut wie nie bestiegen. Nur eine bedeutende Ausnahme gibt es, die Obere Wettersteinspitze. Sie ist ein typischer Vertreter dieses Gebirges, das gekennzeichnet ist von dichtem Fichtenwald in Talnähe, rauschenden Buchenwäldern weiter oben, der von steilen Geröllbändern durchzogenen Latschenregion darüber, und in Gipfelnähe von steilen, tristen Kalkschrofen. Die Tour selber ist sehr lang und ziemlich anstrengend. Dafür sorgt vor allem der Gegenanstieg am Franzosensteig. Auch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind vonnöten, denn oberhalb des Gamsangers geht es über weite Streckenabschnitte etwas luftig her, und bei Nässe oder Schnee kann die Sache auch brenzlig werden. Man muss also unbedingt gute Verhältnisse abwarten.
Ausgangspunkt: Talort / Ausgangspunkt: Leutasch-Burggraben, 1028 m. Die Leutasch liegt nördlich des Inntals und südlich des schroffen Wettersteinkamms. Im weiten Tal gibt es etliche Ortschaften, die alle ihren besonderen Reiz haben. Busverbindung von Mittenwald.
A tour by:
Rother Wanderführer Münchner Wanderberge (Siegfried Garnweidner)
