Wandern
Gorges de la Cesse
- 10.9 km
- 03:15 h
- 263 m
- 263 m
Schluchtwandern unterirdisch: die wenig bekannte Seite von Minerve »Ein Bug aus verbranntem Stein strandet im Blau des Himmels wie die Arche der Sintflut auf dem Gebirgsvorsprung eines Plateaus, das am Rand des von Cesse und Briant geschaffenen Steilabfalls auf der Kippe steht. Ein Dorf, das über eine Wüste von Gestrüpp und Steinen herrscht, die von Schluchten zerschnitten, von Grotten durchlöchert und mit Dolmen und Bauernhöfen besät ist.« So besingt Maurice Chavuet in seinen »Itinéraires aux Pays d’Oc« (1947) das Dorf Minerve und seine unvergleichliche Lage. Und genau so sind auch die beiden hier vorgestellten Wanderungen. Sie folgen den Spuren der Zeit, den geologischen (die Schichtung an den Schluchtwänden, die kathedralenähnlichen Tunnels, welche das Wasser gebohrt hat) und den geschichtlichen (die steinzeitlichen Dolmen, das Katharerdorf Minerve). Der Name übrigens stammt aus dem Keltischen und bedeutet »befestigter Felsen« – passt perfekt.
Ausgangspunkt: Minerve, 193 m; 11 km nördlich von Olonzac und der D 5 (Béziers – Carcassonne). Aus dem Norden von St-Pons-de-Thomières auf der D 907 und zuletzt auf der D 10. Parkplatz nordwestlich oberhalb des Dorfes.Anforderungen: Meist weglos und unmarkiert durch die Cesse-Schlucht mit dem gerölligen, trockenen Flussbett bis zur Moulin d’Azam.
A tour by:
Rother Wanderführer Languedoc-Roussillon (Daniel Anker, Jacques Maubé)
