Top Wanderrouten im Allgäu

Das Allgäu gehört in Deutschland zu den beliebtesten Wanderregionen. Die vielfältige Landschaft zwischen Wangen im Westen, dem Forggensee im Osten, Memmingen im Norden und der Grenze zu Österreich im Süden ist ein wahres Paradies für Bergfreunde und Aktivurlauber. Die markanten Gipfel der Allgäuer Alpen locken erfahrene Bergwanderer in gleichem Maße an wie gemütliche Rundwanderwege Familien mit Kindern. Ob Oberstdorf, Kempten oder Pfronten, die beliebten Urlaubsorte im Allgäu sind Ausgangspunkte für Bergabenteuer ganz unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen. Hier im Ratgeber geben wir dir einen Überblick über die schönsten Wanderrouten im Allgäu mit Wanderkarten in 3D, die du in unserer App findest.

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Allgäuer Alpen: alle Infos im Überblick

Die Allgäuer Alpen liegen im Gegensatz zum Allgäu jeweils zur Hälfte auf deutschem und österreichischem Staatsgebiet. Sie gehören zu den nördlichen Ostalpen und erstrecken sich über 75 Kilometer von Bregenz am Bodensee bis nach Füssen. Ein außergewöhnlich vielfältiger Gesteinsaufbau charakterisiert die Landschaft, die durch ihre steilen Grasberge überregional bekannt ist. Die Allgäuer Alpen sind niederschlagsreich und beheimaten mit dem Schwarzmilzferner sogar noch einen kleinen Gletscher.

 

Höchster Berg: Großer Krottenkopf 2.656 m

 

Lage: grenzüberschreitend in Bayern, Vorarlberg und Tirol

 

Gestein: Hauptdolomit, Flysch, Helvetikum und Molasse

Kontakt Allgäu GmbH, Gesellschaft für Standort und Tourismus:  Allgäuer Straße 1, 87435 Kempten / Allgäu Telefon: +49 (0) 831 – 575 37 30

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Wanderwege für die ganze Familie mit Kind und Hund

Die grünen Berghänge des Allgäus sind ideal für eine Wanderung mit der ganzen Familie. Schnapp dir Kinder und Hund und schnüre die Bergschuhe: Zahlreiche Wanderwege sind leicht begehbar und sorgen auch bei den Jüngsten für Spaß in der Natur. In Sonthofen führt eine leichte Tour auf die Kuppe der Wittelsbacherhöhe und zum Tiefenberger Moos. Bei Oberstdorf zweigt ein schöner Rundwanderweg über den Christlessee zum Bergbauerndorf Gerstruben ab.

Tipp: Die Bergbahnen im Allgäu verkürzen anstrengende oder zeitintensive Aufstiege, sodass du auch einige Bergtouren mit Kindern problemlos angehen kannst.

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Anspruchsvolle Bergtouren für erfahrene Bergsteiger

Zwar sind die Berge des Allgäus nicht so hoch wie am Alpenhauptkamm, doch die schneebedeckten Gipfel ziehen ungeachtet dessen Bergsteiger magisch an. Ob Hochvogel, Säuling oder Tegelberg – die Bergtouren in den Allgäuer Alpen sind durch Höhendifferenzen von teilweise mehr als 1.000 Metern und langen Gehzeiten durchaus anspruchsvoll. Erfahrene Bergsteiger und ausdauernde Wanderer kommen hier voll auf ihre Kosten.

 

Tipp: Der Heilbronner Weg ist weit über das Allgäu hinaus bekannt und gilt als einer der schönsten hochalpinen Wanderwege. Er ist drei Kilometer lang und liegt auf 2.432 bis 2.615 Metern Höhe. Oft wird er als Teil einer mehrtägigen Hüttenwanderung begangen.

Allgäu schwere Routen

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Der schönste Klettersteig im Allgäu

Klettersteigfans finden im Allgäu die perfekten Wanderrouten. Einer der berühmtesten gesicherten Wege ist der Hindelanger Klettersteig. Er befindet sich am Nebelhorn und wird bei schönem Wetter zwischen Juni und Oktober rege genutzt. Das liegt auch am Seilbahnanschluss, denn der Einstieg zum Steig befindet sich unweit der Bergstation der Oberstdorfer Nebelhornbahn. Der gesamte Hindelanger Klettersteig ist mäßig schwierig, wegen seiner Länge jedoch anspruchsvoll. Es gibt zahlreiche Stahlseilsicherungen und exponierte Gratpassagen; eine zehn Meter hohe Leiter muss gleich zu Beginn emporgeklettert werden. Demzufolge sind Erfahrung am Berg, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine entsprechende Klettersteigausrüstung mit Gurt und Helm unbedingt notwendig. Einsteiger oder Familien mit geübten, größeren Kindern können nach etwa zwei Stunden einen Zwischenabstieg wählen und zur Seilbahnstation zurückkehren. Für den gesamten Klettersteig musst du vier bis fünf Stunden Gehzeit rechnen. Vom Ausstieg zurück zum Ausgangspunkt kommen weitere zwei Stunden dazu.

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FAQ: häufig gestellte Fragen zu Wanderungen im Allgäu

Das Allgäu gehört zu den niederschlagsreichsten Gebieten im Süden Deutschlands, was an der Lage am Nordrand der Alpen liegt. Die durchschnittliche Zahl der Tage mit mehr als einem Liter Regen pro Quadratmeter beträgt pro Sommermonat 16 bis 18. Zum Mountainbiken und Wandern ist das Allgäu von April bis September am besten geeignet. Allerdings kommt es dabei stark auf die Höhenlagen an. Gipfel über 2.000 Meter sind in der Regel erst im Juni schneefrei und sicher begehbar. Vor Oktober ist Neuschnee selten. Die Temperaturen können im Sommer auf bis zu 30 °C steigen, während im Winter ein Abfall auf -25 °C möglich ist.

Das Allgäu ist überdurchschnittlich gut mit Bergbahnen und Wanderwegen erschlossen. Über 20 Seilbahnen und Sessellifte sind im Sommer im Betrieb und dienen Wanderern und Mountainbikern als Aufstiegshilfe. Neben der bereits erwähnten Nebelhornbahn in Oberstdorf zählen dazu auch die Alpspitzbahn in Nesselwang, die Tegelbergbahn in Schwangau und die Hochgratbahn in Oberstaufen.

Ob Allgäu, Berchtesgadener Alpen oder Zugspitzregion – überall in den Bergen sind feste Bergschuhe, Sonnen- und Regenschutz sowie dem tagesaktuellen Wetter angepasste Funktionsbekleidung wichtig. Im Rucksack solltest du zudem ein Erste-Hilfe-Set, eine kleine Jause für zwischendurch, etwas Warmes zum Überziehen und genügend Flüssigkeit dabeihaben. Am Klettersteig dürfen Gurt und Helm nicht fehlen.

Detaillierte dreidimensionale Karten bekommst du in der Wander App 3D Outdoor Guides. Die Wanderrouten im Allgäu kannst du so ganz einfach planen und mit der Panoramakarte deinem Wanderabenteuer entgegenfiebern.

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